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Morgestraich und Fasnachtsmändig 2019

Morgestraich

Um halb drei sind mein Grossvater und ich aufgestanden und haben uns bereit
gemacht. Wir mussten noch schnell frühstücken, aber haben eigentlich nur einen kleinen Kaffee getrunken. Auf dem Weg hat mein Grossvater vergessen, dass wir das U-Abo noch nicht gelöst hatten, also mussten wir wegen dem Billett noch pressieren. An der Haltestelle «Riehen Bahnhof» sind viele Leute eingestiegen, auch Kostümierte. Am Wettsteinplatz sind wir ausgestiegen und zu der «Fischerstube» gelaufen. Um fünf vor 4 Uhr hiess es nämlich «Schnurebegge yystooh» und das ging auch ganz rasch. Wie immer ist dieser Moment, wenn es «4i schlooht» sehr schön. Wir haben auch ein paar neue Tambouren bekommen, die jetzt aktiv an der Fasnacht sind. Am Anfang gab es Leute, die reingetrommelt haben, aber das ist normal am Anfang. Um 7 Uhr haben wir die Laternen zur «Fischerstube» gestellt und dann sind wir nach Hause gegangen.

 

Cortège

Um viertel vor 2 Uhr haben wir uns wie immer am Claraplatz getroffen. Als alle da waren, haben wir uns noch schnell mit unseren Sürkrütt-Waggis beschäftigt und Süssigkeiten und Energy Drinks geholt. Danach hiess es wieder «Schnurebegge yystoh». Wir sind dann Richtung Wettsteinplatz gelaufen und haben dort einen Halt gemacht. Das Kostüm war zwar nicht leicht, aber es war dafür schön. Aber bei der Laterne hätte man sich mehr Mühe geben sollen, das müsst ihr zugeben … Um 17.30 Uhr waren wir bei der «Fischerstube» und mussten mit dem Reingehen bis um 18 Uhr warten. Dannkonnten wir uns entspannen, auch wenn es zu kleinen Zwischenfällen kam, aber es war sehr lustig. Das Gässle ist immer einer der schönsten Momente. Und am späteren Abend, als meine Kollegen heim mussten, wollte ich dann auch gehen.